Es gibt doch ganz aufgeweckte Personen in der Leserschaft des MBB-Blogs. Zum Post vom 13.03. erschien jetzt ein kleiner, quasi lautloser Kommentar, aber der ist schlicht der "Hammer".
So ganz nebenbei (und leider anonym) liefert da jemand einen
entscheidenden Hinweis zur Aufklärung der dringlichsten Fragen zum Mikrophonentzug, der großen Frage nach dem Ursprung der MBB-internen AGV und nach überhaupt allem!
Seit Monaten quälen solche Fragen die Leserinnen und Leser des MBB-Blog und im Grunde die gesamte informierte Öffentlichkeit... nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kanada, Russland, Timbuktu etc.
Und nun endlich schreibt (am 14.4.) Anonym:
Außerdem müssten das doch die Bandmitglieder aus dem katholischen Teil des Landkreises wissen: Es gibt doch die Mikrophonentzüglika!
Oha! Wer steckt also hinter der Verschwörung? Der Papst selbst? Oder doch ein Geheimbund innerhalb des katholischen Klerus: die "katholischen Illuminaten" womöglich?
Wie konnte die skandalöse
Mikrophonentzüglika ohne öffentlichen Protest seitens aufgeklärter Theologen zum
Schröcker Verdikt werden? Oder verheimlichen die Massenmedien subtile Anprangerungen der letzten freiheitsliebenden Katholiken, wie dem papstkritischen Hans Küng!?
In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 15.04.2010 finden sich zaghafte Hinweise:
"Leere Kirchen - und jetzt auch noch ein Skandal: Fünf Jahre nach der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. steckt die katholische Kirche in der tiefsten Vertrauenskrise seit der Reformation."
Welcher Skandal, wenn nicht die "Mikrophonenzyklika"? (Diese Schreibweise ist etwas ulkig, wird aber von Altphilologen gerne genutzt, so wie "Eastre" für Ostern!)
Es kann sich doch nur um diese skandalöse, zutiefst gitarristenverachtende Anweisung handeln!
Ich meine, die damals hier und da thematisierten "besonderen Kontakte" von katholischen Geistlichen mit Knaben waren doch weniger bedeutsam. Das gab's doch schon im alten Griechenland und in Rom und es heißt ja auch
römisch-katholisch, oder etwa nicht?
Zurück zum Thema: Die
päpstliche Mygrophon-Entzücklika also!
Ich zitiere hier mal aus einem offenen Brief von Hans Küng (2010):
"Meine Hoffnungen und die so vieler engagierter Katholikinnen und Katholiken wurden leider nicht erfüllt, und ich habe dies Papst Benedikt in unserer Korrespondenz auch verschiedentlich wissen lassen. Er hat zweifellos (...) uns auch drei hilfreiche Enzykliken über Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt. (...)"
Respekt: das ist die rhetorische Kunst des Weglassens, um nicht gleich in den Kerkern unterm
Petersdom zu verschwinden!
Bitte auf die Feinheiten achten: "... auch drei hilfreiche..." - ja, klar, aber eine verhängnisvolle:
Die Mikrophonentzüglika, kurz die "ME" .
Beziehungsweise die "Mikrophonentziehgleichma" wie Schröcker Messdiener gerne sagen.
Ermöglichen diese Fakten endlich auch die Identifikation der geheimnisvollen Hände in schwarzen Samthandschuhen, die bei den Aufnahmen zu "Händel with care" (auch Händel-Passion genannt) am Mikrokabel fummeln? (siehe Post vom 15.01.2012)
Was meint ihr?