12. Dezember 2014

Neuzugang nach Abgang

2015 wird alles besser, klar!
Aber irgendwie doch schade, dass das Farewell-Concert bisher nicht geklappt hatte. Ich hatte nämlich bereits meine Gitarrensammlung gezielt erweitert, damit sich der Tom auf der Bühne nicht so einsam fühlt!
Mr. MB mit Gibson Les Paul
Da auf der Bühne für Tom immer zuviel Platz war, kam bereits 2012 nach Paules Abgang nicht nur Jan, sondern wie berichtet auch noch eine "Paula" dazu (siehe Abb. oben).

Nun habe ich noch eine Westerngitarre (Breedlove) erworben...
Erneuter Neuzugang... und wer macht diesmal den Abgang?

Nun, das darf man nicht so persönlich nehmen, denn in gewisser Weise machen wir ja alle den Abgang - farewell MBB!

Tröstlich ist: Bei einem Farewell-Konzert in 2015 wäre Tom somit endgültig von Gitarren kuschelig eng und rundum eingerahmt, und zwar vorne von links nach rechts und hinten wieder zurück in folgender Reihenfolge:

1.) Die PF400                => siehe hier (GdM 12/2012)
2.) Die ES175                  => siehe GdM 10/2014
3.) Die rote Srat                 => siehe GdM 05/2013
4.) Die Goldsister Strat        => siehe Elektronik-Bastelecke
5.) Die weiße Gretsch            => siehe GdM 01/2013
6.) Die Gerald Telecaster         => siehe Live at Werner's Garage
7.) Die honeyflamed Paula         => siehe GdM 11/2014
8.) Die fiesta-red Burns            => siehe Demo mit dem Vaporizer
9.) Die beige Framus              => siehe GdM 06/2013
10.) Die Hirade TH90          => siehe mein Gitarrestück "Vannes"

=> und nun noch diese Breedlove dazu:



Check the Links above, take a look and imagine Tom standing in between all these guitars...







... and have fun!

28. November 2014

MBB plant gemeinsames Weihnachtsessen!

Ungeahnte Aktivitäten im ansonsten eher stillen Umfeld von MBB:

Kann es gelingen?
Einen gemeinsamen Termin finden und diesen dann auch einhalten, dass ist der ungemein große Anspruch. Und zwar nicht nur für so etwas Banales wie ein Farewell-Konzert: NEIN! Derzeit wagt man bei MBB dieses Unterfangen auch noch mal für ein gemeinsames Essen...

29. Oktober 2014

Gibson ES 175 CC

- Gitarre des Monats -

ES 175cc an Fender Vaporizer

Hier ein kleiner Clip meiner "echt vintage" Gibson Jazzgitarre (Ser.Nr. # 724 79 009)!



Die Gibson ES 175CC ist ein wirklich seltenes Instrument. Die Serie wurde nur 1979 aufgelegt und es wurden insgesamt weniger als 500 Stück gefertigt.

Diese elegante Gitarre ist bestückt mit einem OneRail-Pickup, dem der Jazz-Gitarrist Charlie Christian (* 29. Juli 1916; † 2. März 1942) seinen Namen gab. 

Technisch gesehen ist das ein Singlecoil-Pickup mit einer zentralen Polschine. Es ist einer der ersten modernen Pickups (Abk. PU; dt.: elektromagnetischer Tonabnehmer): 1936 eingeführt ersetzt der Charlie-Christian-Pickup den früheren Hufeisenmagneten Pickup von Rickenbacker und bringt eine kleine Klangrevolution. Es wurden drei verschiedene Versionen gebaut: das 1936er ES150 Modell mit der "geraden Klinge", das spätere Modell mit der Kerbe unter der H-Saite und das ES250-Modell mit sechs separaten Polschuhe-Absätzen in der zentralen Schiene.
sechs "notches" und abgesenktes "H"
2
durchgehende Polschine

Charlie Christian benutzte diesen PU mit der Gibson ES 150 erstmals im Jahr 1937 in Oklahoma City bei einer Jam Session mit der Band von Count Basie. Er konnte so seine Soli endlich lauter herausbringen und sich auch in großen Besetzungen klanglich durchsetzen. Charlie erhielt dann im April 1940 eine ES 250 mit diesem PU, die er bis zu seinem Tod März 1942 spielte. 
Zwei ES 250 und der Gibson ComboAmp
Er verstärkte die Gitarren über einen Gibson-Comboamp und entwickelte eine bemerkenswerte Solotechnik, z.B. auch in der Big Band und in Ensembles von Benny Goodman.

Im Jahr 1978 wurde der CC-Pickup mit nährungsweise originalen elektromagnetischen Parametern, aber in der Bauweise mit gekerbter Polplatte für die ES-175 neu aufgelegt. 

Die 175CC wurde 1979 eingeführt, in der Norlin-Periode von Gibson. Sie verkündeten ihre Ankunft wie folgt: "Nur wenige Gitarren haben in ihrer Grundform derart Anklang gefunden wie die ES175 (...) Jetzt hat Gibson die 175CC veröffentlicht, eine Gitarre, die sich zwangsläufig bemerkbar machen wird. Aus der einfache Kombination eines klassischen Pickup mit einer klassischen Gitarre resultiert ein schönes und individuelles Instrument ." *)

Trotz des hohen Vertrauens in dieses Instrument hatte es nicht den erwarteten Publikumserfolg und wurde daher nur für kurze Zeit ausgeliefert. Eine Gesamtzahl von 489 Exemplaren wurde in 1979 produziert, dem alleinigen Herstellungsjahr.
Die ES 175 CC ist kein Signature-Modell (da Christian 1942 verstarb), sondern eher eine Hommage an diesen bedeutenden Gitarristen!

Quellen: 
1) The Gibson ES175 - its history and players, by Adrian Ingram, (c) 1994 
2) wikipedia 
a) http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Christian
b) http://de.wikipedia.org/wiki/Gibson_ES-150

*) orig. Zitat - Norlin's annual sales/promotional magazine Gibson '79:
"Only few guitars in their basic form have proved as popular as the ES175... Now Gibson has released the 175CC, a guitar that is bound to make its presence felt. By the simple combination of a classic pickup with a classic guitar, a beautiful and individual instrument results."

14. September 2014

MBB Demoaufnahmen: We've been waiting so long...

and now...?

Now it's time to say good night
Good night, sleep tight
Now the sun turns of it's light
Good night, sleep tight
Dreams sweet dreams for you
Dreams sweet dreams for me (X)

30. August 2014

Liebe Urlaubsgrüße...

diesmal aus Südengland:


.
Durch Zufall konnten wir bei einem Café in Brighton diesen Gitarristen mit Vintageinstrument erleben. Da war eine entspannte Atmosphäre und das passte gut in unseren Kurzurlaub.

MBB wird vielleicht noch in diesem Jahr ebenfalls einen original "VINTAGE-Auftritt" machen. Was das genau bedeutet verrate ich vielleicht einem der folgenden Artikel...

4. Juli 2014

Diskriminierung in Schröck aufgrund der Mikrophonenzüglika?

Ist es der "Schröcker Katholizismus", der die intolerante Verweigerung der mikrophonalen Selbstbestimmung gegenüber bestimmten Musikern bewirkt? Wirken gar ähnlich fanatische Haltungen wie bei totalitären Despoten im islamistischen Kontext??

Was ist passiert? Nun, leider kamen am vergangenen Wochenende anlässlich der ansonsten hervorragenden 60er-Geburtagsfeier von MBB-Gitarrist Bernie Nau am Rande - und vom Gastgeber nicht zu verantworten(!) - unterschwellige Probleme der menschenverachtenden Mikrophonentzüglika zu Tage:
Mr. MB hatte zwar eine Gitarre dabei, wurde aber systematisch von der Nutzung eines Mikrophons abgehalten! Und das, obwohl er gerade anlässlich der Soiree an der MPS Oberes Perftal so viel Lob für seine geschmeidige Moderation als Antonin Dvorak erhalten hatte.
Antonin Müller-Brodmann mit Mikrophon
Link: ARD Dvorak-Projekt
siehe auch dazu: Musikalische Soiree wird für die ARD aufgezeichnet

Wie passt das zusammen?

Das Verdikt herrscht in Schröck offenbar totalitär und entsprechende Kräfte versuchen nach wie vor, die freie Entfaltung der MB-Stimme mit allen Mitteln zu verhindern!
Diese Tendenzen, die auf eine Zunahme rigoroser, durch politischen oder religiösen Fanatismus motivierte Diskriminierungen hinauslaufen, stellen weltweit eine Bedrohung der stimmlichen Freiheit dar.
Papst Fransziskus ist leider immer noch nicht zu einer klärenden Stellungnahme bereit!

Die Situation ist vergleichbar mit Erscheinungen in der islamischen Welt, wo auch in demokratisch verfassten Staaten wie der Türkei namhafte Politiker nicht mehr vor diskriminierenden Verdikten zurückschrecken:

Erdogan wettert gegen Tattoos


Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan lehnt Tattoos aus religiösen Gründen ab und duldet diese auch nicht bei jungen Hoffnungsträgern seines Landes.


Das gibt doch wohl zu denken! 

13. Juni 2014

Vannes

Im Juni 2012 hatte ich hier im Blog über diese Kompositionsskizze zu einem Stück mit Arbeitstitel "Vannes" aus dem Bretagne-Urlaub 2007 berichtet und die weitere Bearbeitung angekündigt:

Hier nun die Endversion vom Oktober 2012 als Video-Darbietung:


Ja, die Bretagne...
Von damals hatte ich nun einige Fotos und alte AVI-Clips zusammengeschnitten und mit Gitarrenmusik unterlegt. Die Bretagne ist wirklich etwas ganz Besonderes für mich und in deR jüngsten Urlaubsreisen dort entstanden auch zwei Gitarrenkompositionen, die ich in diesem Clip vorstelle.

Es handelt sich um das erste und das dritte Stück, der 2.Titel ist die "Romance Irlandaise", ein Traditional (trad. irish Folk, Bearbeitung S.Schmidt).

1. = "Dinan" (Etüde in F-Dur)
3. = "Vannes" (Präludium in E-moll)

Impressionen aus der Bretagne vom Süden bis zum Norden und wieder zurück...
Viel Spaß!
.

3. Mai 2014

Instrumental for 3 Guitars and a lot of Seagulls

Im Zuge der Beschäftigung mit neueren Kompositionsprinzipien habe auch ich das Potential von "musikalischen Chiffren in der Natur" entdeckt. Dieser kleine Clip entstand bei unserem letzten Norderneyaufenthalt:


.
Viele liebe Grüße auch an alle Schröcker!

9. April 2014

Gitarre des Monats März 2014


Die Fender Telecaster (1967) von Georg Weber ist Gitarre des Monats März 2014, hier im YouTube-Clip:



Ende September 2013 hatte ich die Gitarre von George zur Wartung und Reperatur angenommen. Hauptprobleme waren kratzende Potentiometer, Fehler in der Beschaltung des Pickup-Switch und ein defekter Bridge Pickup. Der Zustand war insgesamt nicht gut und es gibt immer noch einiges aufzuarbeiten, aber die Gitarre hat wirklich gutes Tonholz und eine gute Bespielbarkeit.  

In dem Demo wird zunächst eine Begleitung (Akkordprogression = diatonischer Quintenfall) mit dem Looper eingespielt. Die Melodien sind improvisiert und variieren über das Thema in A-Moll.

Die Gitarre wird über meinen Vox AC4 HW1 Comboamp (12 "-Celestion G12M) mit Reverb (Boss FRV1) und ein wenig Echo (Boss RE20) gespielt - die Melodyparts mit Overdrive (Boss BD2) und einem 70er-Jahre-Fuzz. Als Looper benutze ich den "ditto" von tc-elektronic. 

  ... Ich hoffe, es gefällt euch! 

9. März 2014

Fender "Vaporizer" zu Hause angekommen!

Fender Vaporizer - Pawnshop-Series, Type PR 2521, 12W RMS, 2 x 10"Speakers


Hier ist er nun - deshalb eine kleine Demo des "Vaporizer":


Sehr aussagekräftig sind übrigens die "Infos" aus der englischen Bedienungsanleitung, hier eine sinngemäße Übersetzung:

"Dieser Amp erinnert an die 1950er / 60er Jahre, an das "Spacerace", als die Welt im Atomzeitalter begeistert war von Raumfahrt und Raumfahrzeugen. (...) Alles war hell, bunt und schrill.
Der Vaporizer-Amp sprengt Sie wie eine Strahlenkanone zurück in diese aufregenden Zeit!
Erschwinglich und nicht von dieser Welt, wäre er damals wohl an Bord einer Mercury-Kapsel oder in einem Hinterhof-Atombunker zu Hause gewesen. Er wäre vielleicht Jahrzehnte später in irgendeiner Ecke eines Pfandhauses von einem unkonventionellen Gitarristen mit einem Ohr für den unverwechselbaren Klang und einem Auge für das stilvolle Design wiederentdeckt worden.
Es ist der Fender Vaporizer, zurücktreten bitte ..."

Fender (r) and Vaporizer (tm) are trademarks of FMIC, Copyright (c) 2013

8. Februar 2014

Denkherz

Nun also ein Gedicht von mir... 




Denkherz

Was sollte ich bewerten, beurteilen,
was urteilen -
das mich nicht schon verurteilt hat?

So still wie das Gras am Hang
im Sonnenlicht - ohne Wind.
Nur die Tropfen vergangener Schneeschmelze
neigen es - zu mir.

Kann ich still sein, zuhören?
Neigst du dich zu mir?

Gedanken werden mir wortlos zufliegen,
fehlende Gedanken.

Vertrauen folgt Misstrauen - oder umgekehrt?
Wen schützen Geheimnisse?

So unsichtbar wie die Göttin mit drei Gesichtern,
das sei - ein Göttliches.
Keines kann ich wirklich sehen, und doch
erblicke ich - dreierlei:

erblühend hell
lebend warm
tödlich geheim

Wem nützen Geheimnisse?

Was sollte ich verstehen, erfahren,
was erkennen -
das mich nicht schon erkannt hat?

So leer wie der Raum, der nur ist
weil ich in ihm bin - mein Atemraum.
Nur das endlose Warten
begrenzt ihn - keine Wände.


Und doch werde ich wahrnehmen,
denn es ist für niemanden
bestimmt, nicht zu suchen.

Weil's sich findet:

das Selbst.

5. Januar 2014

Der "Vaporizer"

Bisher hatte man als ehrlicher Musiker kaum Mittel, um sich bei Gigs gegen Besserwisser und Mucke-Milizen zu wehren. Das gilt natürlich verschärft für Gitarristen, denen man kein Mikro gibt! Aber damit ist jetzt Schluss, dank der Fender PawnShop-Laboratories. Denn dort sitzen die exzellenten Entwickler unglaublich geheimer "Guitarweapons"!
Wir betrachten mal ihr neustes "Objekt", den Fender Vaporizer ComboAmp:


Was der gemeine Musiker ebenso wie der interessierte Laie als einen Gitarrenverstärker im Look der frühen 60er einstuft ist weit mehr als das! Seht selbst:

"Everything has gone according to plan!" Ho, Ho - das finde ich einfach nur gut! So ein Testlabor macht doch Sinn - ich weiß auch schon, wen ich als Nr. 47 testen lassen würde...