Auch nach dem Tod des emeritierten Papst Benedikt XVI keine wirkliche Aufklärung - das ist doch erschreckend!
Warum sind wir alle in dieser Sache nach über zehn Jahren noch nicht wirklich weiter als wir bereits am 14. April 2012 waren?
Zitat aus dem Post vom 14.04.2012:
Es gibt doch ganz aufgeweckte Personen in der Leserschaft des MBB-Blogs. Zum Post vom 13.03.2012 erschien jetzt ein kleiner, quasi lautloser Kommentar, aber der ist schlicht der "Hammer".
So ganz nebenbei (und leider anonym) liefert da jemand einen entscheidenden Hinweis zur Aufklärung der dringlichsten Fragen zum Mikrophon-Entzug, der großen Frage nach dem Ursprung der MBB-internen AGV und nach überhaupt allem!
Seit Monaten quälen solche Fragen die Leserinnen und Leser des MBB-Blog und im Grunde die gesamte informierte Öffentlichkeit... nicht nur in Deutschland, sondern auch in Kanada, Russland, Timbuktu etc.
Und nun endlich schreibt (am 14.4.12) Anonym:
Außerdem müssten das doch die Bandmitglieder aus dem katholischen Teil des Landkreises wissen: Es gibt doch die Mikrophonentzüglika!
Oha! Wer steckt also hinter der Verschwörung? Der Papst selbst? Oder doch ein Geheimbund innerhalb des katholischen Klerus: die "katholischen Illuminaten" womöglich?

Wie konnte die skandalöse Mikrophonentzüglika ohne öffentlichen Protest seitens aufgeklärter Theologen zum Schröcker Verdikt werden? Oder verheimlichen die Massenmedien subtile Anprangerungen der letzten freiheitsliebenden Katholiken, wie dem papstkritischen Hans Küng!?
In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 15.04.2010 finden sich zaghafte Hinweise:
"Leere Kirchen - und jetzt auch noch ein Skandal: Fünf Jahre nach der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. steckt die katholische Kirche in der tiefsten Vertrauenskrise seit der Reformation."
Welcher Skandal, wenn nicht die "Mikrophon-Enzyklika"? (Diese Schreibweise ist etwas ulkig, wird aber von Altphilologen gerne genutzt, so wie "Eastre" für Ostern!)
Es kann sich doch nur um diese skandalöse päpstliche Anweisung handeln, die alle Gitarristen weltweit diskriminiert und deren Menschenrecht auf eine selbstbestimmte Mikrophon-Benutzung verachtet!
Die päpstliche Mygrophon-Entzücklika existiert also!
Ich zitiere hier mal aus einem offenen Brief von Hans Küng (2010):
"Meine Hoffnungen und die so vieler engagierter Katholikinnen und Katholiken wurden leider nicht erfüllt, und ich habe dies Papst Benedikt in unserer Korrespondenz auch verschiedentlich wissen lassen. Er hat zweifellos (...) uns auch drei hilfreiche Enzykliken über Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt. (...)"
Respekt: das ist die rhetorische Kunst des Weglassens, um nicht gleich in den Kerkern unterm
Petersdom zu verschwinden!
Bitte auf die Feinheiten achten: "... auch drei hilfreiche..." - ja, klar, aber eine verhängnisvolle:
Die Mikrophon-Entzüglika, kurz die "ME"!
Beziehungsweise die "Mikrophonentziehgleichma" wie Schröcker Messdiener gerne sagen.
Ermöglichen diese Fakten endlich auch die Identifikation der geheimnisvollen Hände in schwarzen Samthandschuhen, die bei den Aufnahmen zu "Händel with care" (auch Händel-Passion genannt) am Mikrokabel fummeln?
(siehe Post vom 15.01.2012)
Was meint ihr?