15. Dezember 2021

Bald im mb-zensoft Studio Wallau: Theremin-Synthesizer

 - ein Synthesizer mit "transhumanem Touch"?

Das Theremin wurde 1919 von dem russischen Physiker Lev Termen (Leon Theremin) erfunden.

Nicht nur die Beach Boys benutzten es (in "Good Vibrations")!
Schaut euch doch mal folgende Clips auf YouTube an:



Erstaunlich - und es ist keine Magie! Die Beeinflussung der elektromagnetischen Felder an den Antennen links und rechts durch die entsprechende Hand ist das Geheimnis: 

Die Antenne für die rechte Hand regelt die Tonhöhe (Frequency). 
Je näher die Hand (oder einzelne Finger) zu dieser Antenne kommen, desto höher der Ton.

Die Antenne für die linke Hand regelt die Lautstärke (Volume). 
Je näher die Hand, desto leiser der Ton. 

Berühren bewirkt "Ton aus" (so regelt man also auch die Tondauer).
Aber das muss man erst mal hinbekommen... (siehe unten => Lessons)

Bis ca. Mitte 2017 konnte man das MOOG-Etherwave Theremin z.B. bei Thomann kaufen. 
Aktuell ist das Teil leider nicht mehr im Handel. Aber für die HLS Breidenbach wurde in 2016 so eine Teil erworben. Es ist etwas defekt (Bruch der Pitch-Antenne) und wird aktuell nicht mehr genutzt. Ich möchte es der Schule abkaufen! 


Vielleicht bastel ich es auch mit Modulen in meinem MASynth?
Jedenfalls möchte ich dieses Instrument erlernen!

Dazu nehme ich erstmal diese LESSON:

oder:

O.k. dieser nette Herr kann das je sehr gut, aber er wirkt auf mich wie ein Versicherungsvertreter der Humbug-Mülleimer!? Ich meine, er kommt als Person nicht ganz so prickelnd rüber und würde z.B. in der MBB-Revival neben Tom einen schlechten Stand haben! 

Daher dachte ich für MBB eher an eine Frau:
Carolina Eyck ist wirklich eine virtuose Musikerin! Sie gibt häufig auch hier in Deutschland und in Österreich Konzerte:

Es gibt auch Leute, die gar nix davon wissen und etwas verspielt ran gehen. Dann klingt's irgendwie nicht ganz so musikalisch, aber es scheint Freude zu bereiten:



Und natürlich gibt es auch Bausätze für mb-zensoft oder andere BASTLER 
(siehe Intro im Video von Dayne Laskey):

Von Moog gab's den Etherwave-Bausatz, den Dayne hier benutzt: 


Diese ältere Röhrenschaltung scheint mir sehr ebenfalls interessant:

Vacuum Tube Theremin





;-)

2 Kommentare:

  1. There will be mine - Theremine - Theremin?

    Früher: KlarWirUnterricht: für mich eher UnklarNichtsFürMich: ein eher traumatisierendes Erlebnis (und hoher Kostenfaktor in dem Versuch der elterlichen Sozialisationsbemühungen):: Lies mich die Stufigkeit der Musik im zeitlichem und frequenziellen hinterfragen.

    Heute: Schicksalshafterweise gehöre ich auch ich zu denen die dem allem aus sich selbst heraus, gleichsam naturell, einen Tinnitus entgegensetzen - dies ist ein "Build In Theremin" mit begrenzter Steuerbarkeit ...

    Zukunft?: Komponieren mit Theremin und z.B. aufgezeichneten Schnarchgeräuschen - nichts für Live Aufführungen wegen begrenzter Reproduzierbarkeit des Schnarchens == aber: etwas für mich selbst ??vielleicht??

    Oft sehe ich eher verkrampft wirkende, stakkatoartig sich bewegende Personen, die am Theremin die Tonleiter zu reproduzieren versuchen, um auf dem Theremin zu spielen.

    Bietet der Theremin aber nicht die Möglichkeit die fließende Bewegung des Körpers in einen akustischen Ausdruck, vielleicht sogar eine Musikalität zu produzieren?
    Also den Ausdruck des Selbst zu akustizieren, anstatt die Beherrschbarkeit der Maschine zu dokumentieren.

    In dem Sinne: Shiuijjjhsssffshhuijuijuijuijuijuiwop

    Kopf - Rauch - Schluss - Tschüß

    Theremin - Theremine - There will be mine!

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