29. Oktober 2012

Mein neues Stück VANNES ist fertig

Hier die versprochene Endfassung zu meinem aus der Bretagne inspirierten Gitarrenstück (siehe Post vom 22.06.2012):

1020p, Eingebettet aus YouTube

Wäre nett, wenn Ihr mal Kommentare schreibt (s.u.) wie Euch das Stück gefällt!?

Die vollständigen Noten (ggf. mit Tab) könnt ihr gerne als PDF bekommen - Anfrage bitte per Mail!

25. Oktober 2012

Kommt zu MBB am 10.11. in Mollys rechtzeitig, bevor Nibiru einschlägt!


Denkt dran: Der Maya-Kalender endet im Dezember 2012!
Zablam! Schachmatt! Da kommt Nibiru und alles ist AUS!
O.K., ihr braucht nicht wirklich so schreckliche Angst haben, denn selbst wenn ein Planet X angeschwirrt käme würde ich bei MBB trotzdem kein Mikrophon bekommen!

Aber was ist mit dem Ende des MAYA-Kalenders!?


Nun, zunächst sind Kalender eigentlich nicht da, um die Zukunft der Menschheit vorher zu sagen! Es sind vielmehr von Menschen unterschiedlicher Kulturen erfundene Ordnungssysteme, oft (aber nicht in jeder Hinsicht) an Abläufen aus der Natur orientiert. So gesehen sind es erdachte Modelle um das Verstreichen der Zeit und die natürlichen Rhythmen in eine Ordnung zu packen und keine magischen Hilfsmittel zur Hellseherei!
Niemand gratuliert mir am 9. Dezember mit den Worten "Das ist ja eine tolle Sache: Genau wie mein Diddl-Kalender es vorhergesagt hat, hast du heute Geburtstag!" Mein Alterungsprozess und der Jahreslauf der Erde um die Sonne passieren einfach, auch ohne Kalender. Die Möglichkeit, dazu einen Jahrestag zu benennen verspricht bestenfalls regelmäßige Erinnerung an meine Geburt und regelmäßige Gelegenheit zum Feiern. Im derzeit gültigen europäischen Kalender (Basis: gregorianischer Kalender) nicht mal ganz so regelmäßig wie mancher glaubt. Aufgrund der Schaltjahre liegen tatsächlich unterschiedlich viele Tage zwischen den Geburtstagen.

Viel schwieriger wird es allerdings, wenn man historische Kalender einbeziehen will. Im Besonderen fehlt die Synchronisierung von zwei Kalendern wie dem der Maya und dem Gregorianischen. Historiker können da nur grob schätzen, da niemand jemals etwa Folgendes festgehalten hat:

"Also, heute sind wir in den Iden des Mars im Jahr 17 der Regentschaft unseres Kaisers Marcus Ulpius Traianus. Das wäre der 15. März a.d. 98 im christianisierten Julianischen Kalender und das entspricht (wegen eines kleinen Umrechnungsfehlers) dem 29. April im Jahre 112 n.Chr. im Gregorianischen Kalender. Der wird aber erst  in etwa 1500 Jahren, lange nach dem Untergang unseres römischen Reiches umgesetzt werden. Gleichzeitig ist nun heute der 4.Tag des Hundes im Zirkel der blauen Schlange des Kalenders der Maya. Dies alles notiere ich betört von der Idee der Kalendersynchronisation! Aber meine Mitmenschen verspotten mich ein wenig, denn diese Maya und ihren Kalender kennen wir noch gar nicht, weil wir den Kontinent auf dem sie leben noch gar nicht entdeckt haben. Und nebenbei: Wenn unsere Nachfahren aus Spanien dereinst die Maya entdecken, werden sie dieselben ungeschickter Weise gnadenlos abgeschlachtet haben, bevor einer von ihnen überhaupt Gelegenheit bekam, ihren komplexen Kalender zu erläutern."

Es gibt also keine Möglichkeit definitiv festzustellen, an welchem Datum der Maya-Kalender nun "endet"! Übrigens schwingt er eigentlich nur um. So wie unser Kalender nicht am 31. Dezember "endet", sondern danach einfach wieder von vorne anfängt, mit einer neuen Jahreszahl. Die Maya haben nur keine Meta-Nummer für den Übertrag in ihrem immens komplexen Kalender gehabt!
Die vorgeschlagenen Methoden der Synchronisation unserer Kalender lassen übrigens ein "Ende" des Maya Kalenders von "vor ein paar Jahrzehnten" bis "einige Jahrzehnte in der Zukunft" zu. Genauer geht's nicht.

Entscheidend ist meines Erachtens folgende Überlegung: 
Wir fragen uns mal nicht nach dem Ende, sondern nach dem Anfang der Welt - ist der etwa abhängig von einem Kalender? Oder anders herum: Wieso sollte die Welt vor der Erfindung (z.B. des Maya-) Kalenders überhaupt existiert haben?
Das sogenannte Ende irgend eines Kalenders kann definitiv keine Auswirkung auf die Existenz der Welt haben, weil sein in Kraft setzen offenkundig auch keine Auswirkung darauf hat. 
Wer gedanklich noch weiter kommen möchte, dem empfehle ich den philosophische Ansatz von Parmenides!


P.S.: Ich danke meinem Sohn Tobias für die Anregungen zu diesem Post

19. Oktober 2012

Premiere für The SAVAGE


Am Freitag, dem 26.10.2012 werden ab 20:30 Uhr zwei neue Bands in Molly Malones Irish Pub gemeinsam für Stimmung sorgen!
Midnight Soul
The SAVAGE
Die beiden Bands veranstalten eine musikalische Zeitreise in die 60er-Jahre. Im "Wohnzimmer der Marburger Musiker-Szene" erwartet das Publikum ein stilistisches Kontrastprogramm mit Instrumetalbeat (The Savage) und Soulmusik (Midnight Soul) auf einer Bühne.

Midnight Soul“ spielt in großer Besetzung mit 9 Musiker - neben Solisten und der Rhythmusgruppe (Bass, Gitarre Piano und Schlagzeug) auch Bläser- und Chorsatz! Die Band lässt den Geist der Soulmusik der 60er und 70er Jahre wieder aufleben und bringt die "Leidenschaft des Motown" unverfälscht auf die Bühne.

Bei "The Savage" erinnern Outfit und Besetzung (Schlagzeug, Bass und zwei Gitarren) mit Originalinstrumenten an die frühen 60er Jahre. Durch die Arrangements mit differenzierten Rhythmen und filigranen Melodien bleiben sie jedoch nicht einfach eine Kopie, vielmehr lassen sie die ganze Leichtigkeit des Seins erklingen!

6. Oktober 2012

Coole Musik für einen heißen Cafe-Racer

Das ist es: der Motorsound beinhaltet irgendwie schon eine "feine Rhythmik" und imposante Klangkaskaden, aber ein Soundtrack zum Film würde die Sache vielleicht noch mehr anheizen?

Im Winter baue ich meine SRX6 zum Cafe-Racer um, meine Bonneville hat ja schon die neuen Norman-Hyde-Tüten. Dann komponiere ich dafür einen neuen Song, fahre 'ne Runde mit einer GoPro-Cam am Helm und stelle das ganze ins Netz!