Hier geht es um MUSIK und die MILLER BRAZZMAN BAND (MBB).
Die Band, in der ich nicht mehr unter Mikrophonentzug leide!
... gez. Mr. MB!
15. Dezember 2021
Bald im mb-zensoft Studio Wallau: Theremin-Synthesizer
23. November 2021
14. Oktober 2021
GET BACK & LET IT BE presented by Mr. MB
die 5-fach Vinyl-Box zum Let It Be Album
(Erstausstrahlung über Disney+ Ende November 2021, Serie ca. 3 x 2 Stunden)
"Let it be" (Sommer 1970), der unter der Regie von Michael Lindsay-Hoggs produziert wurde.
20. September 2021
MBB in ARS - This Love
15. August 2021
E-Gitarre mb-Junior reaktiviert (Eigenbau von 2016)
Anfang der 50er Jahre erscheint eine kompromisslos abgespeckte Gibson Les Paul - die "LP Junior", gedacht auch als "Schulgitarre". Das Konzept überzeugt auch heute noch, insbesondere für Rock-, Crunch- und Surf-Sounds.
Deshalb habe ich meinen Nachbau nun wieder hervorgeholt und etwas aufgebessert:
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| neue Version mit 3 Potis |
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| Meine mb-Junior alte Version |
Für Interessierte hier noch einige grundsätzliche Infos:
Die Gibson Les Paul Junior ist eine Solidbody-E-Gitarre, die 1954 als erschwingliche "Einsteiger Les Paul" eingeführt wurde, zunächst nur mit Single-Cutaway (SC).
Modelle wie mein Nachbau mit Double-Cutaway (DC) wurden erst später im Jahr 1958 eingeführt. Die Produktion der "Junior" setzte sich fort bis zur Umstellung von der "Les Paul" zur "SG" und wurde dann schließlich 1963 eingestellt.
Mit der Markteinführung der Les Paul Junior wurde erstmals eine hochwertige Gitarre angeboten, die auch für Amateure-Musiker und Gitarrenschüler noch bezahlbar war. Dies wurde erreicht, indem die Les Paul auf das Wesentliche reduziert wurde: der hochwertige Mahagoni-Korpus hatte kein Binding und keine gewölbte Ahorn-Decke. Es gab nur ein Pickup (P-90) am Steg, ein Volume-Regler und ein Tone-Regler. Sie wurde ursprünglich nur in Sunburst-Lackierung produziert, ab 1955 brachte Gibson das Les Paul TV-Modell (in "TV-Gelb") auf den Markt.
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| Les Paul Junior (DC) in TV-Gelb |
Viele Künstler haben LP Junior Gitarren gespielt oder Sondermodelle der Gibson-Produktlinie produzieren lassen, darunter John Lennon, Joe Walsh (Eagles), Mick Jones (The Clash), Peter Frampton, Billie Joe Armstrong (Green Day) und Bob Marley.
John Lennon spielte direkt zu Beginn seiner Solo-Karriere ab 1970 eine modifizierte Junior SC, mit einem zusätzlichen Charlie Christian PU an der Halsposition:
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| Lennons Les Paul Junior (SC) mit CC-PU |
19. Juli 2021
13. Juni 2021
MBB glänzt mit "Suddenly I see"
Wir sehen und hören diese Live-Aufnahme, aber plötzlich erkennen wir:
Ist das die ganze Wahrheit oder ist es eine zusammengeführte und erweiterte Wahrheit (enhanced virtual Reality)!
Hintergrundinfos dazu: Die AV-Aufnahme von 2011 hatte einen schlechten Ton! So habe ich im Intro nur wenige Teile der unbefriedigenden Audiospur verwendet. Um den Sound zu verbessern, habe ich die MBB-Studioaufnahme von 2012 als Grundlage genommen. Dann habe ich noch einige Overdubs (Djembe, Backings, Call & Response-Vocals) in meinem mb-zensoft.Studio eingebaut und entsprechende Clipsequenzen in das Video rein geschnitten!
Hier die Audioversion ohne die rhythmisch teilweise etwas deplatzierten Klatscher aus dem Publikum ;-)
HAVE FUN!!!
14. Mai 2021
"Mathema- Mathema- Mathematik!"
Hallo zusammen!
Mathematik? Der "Mathe-Rap" ist eine Eigenproduktion von mir aus Mitte der 90er Jahre.
Die alte analoge Aufnahme habe ich nun im Studio remastered. Die letzte mir verbliebene Originalaufnahme war auf einer Kassette (also Magnet-Tonband für Tapedeck). Das habe ich über Focusrite Interface analog digital gewandelt und mit einigen Sound-Modulen {Exciter, EQ, Compression etc.} bearbeitet.
Die Musik hatte ich damals bewusst in einem groovigen Hiphop-Stil gestaltet. Der Text (ebenfalls von mir) basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und ist aus Sicht eines genervten (Mathe-)Schülers. Vielleicht ist nicht alles direkt rauszuhören, deshalb habe ich den Text unten aufgeschrieben!.
Richtig gut finde ich, wie Tobi und Markus im Hintergrund mit-rappen und coole Einwürfe machen.
14. April 2021
"Schlaviermusik" - präsent im mb-BLOG "IfM goes Web2.0"
Es gab viele beeindruckende Beiträge und Projekte der Studierenden aus meinem Seminar zur Mediensozialisation am Institut für Musik - Uni Kassel...
Fazit zur Schlaviermusik
Der Arbeitsprozess ist vielseitig und geht in verschiedene Richtungen. Ideen werden festgehalten und gespielt, aber auch wieder verworfen. Wir arbeiteten an 2 Stücken, quasi parallel, und deren Verknüpfung. Daher gestaltet es sich schwierig, den Arbeitsprozess linear zu dokumentieren. Man muss also 1-2 Teilaspekte der Arbeit im festzuhaltenden Video thematisieren, damit es nicht zu ausschweifend wird.
Für den Zuschauer ist es daher sicherlich schwierig, den Schaffensprozess als progressive Entwicklung wahrzunehmen. Somit erhält er eher interessante ausgewählte Einblicke und einen Rundumblick über die Gesamtkomposition, als eine transparente lineare Dokumentation vom Beginn bis zur Fertigstellung des Stücks.
Die Dokumentation für uns Präsentierende war hingegen sehr gut. Sie diente uns als Gedächtnisstütze: Wie haben wir diese Passage konkret gespielt? Was war der Gedanke hinter diesem und jenem Part? So ermöglichte sie uns produktives Arbeiten.
Die relativ offene Aufgabenstellung eignete sich gut. So lief man nicht Gefahr, an zu hoch gesteckten Zielen zu scheitern.Gerade im pädagogischen Kontext kann auch die Reflexion über das "nicht Geschaffte" wertvoll sein: Was ist im Rahmen der Möglichkeiten? Was war nicht zu schaffen? Was lief besonders gut? Wie zufrieden ist man über den Ausgang?
In der Schularbeit hat man im gestalterischen Arbeiten das Problem, objektiv und gleichberechtigt zu bewerten. Die offene Aufgabenstellung hilft dabei, den Lernfortschritt der Schüler miteinzubeziehen und unterschiedlich ausgefallene Leistung trotzdem zu würdigen. Damit aber das Arbeiten nicht zu unkonkret und "ins Blaue hinein" ausfällt sollte man Arbeitsfelder formulieren. In unserem Fall waren das:
- die beiden Instrumente möglichst gleichzuberechtigen
- Sound- und Spielmöglichkeiten auszuloten
- sich an der klassischen Sonate gestalterisch zu orientieren.
Diesen Feldern haben wir uns intensiv gewidmet und sie sind zu unserer Zufriedenheit erfüllt worden. Im Fokus stand ja, ein Stück zu schreiben, bei dem diese Paramater eine Rolle spielen. Allerdings könnte man diese auch noch enger fassen und intensiver behandeln. So wäre es in unserem Falle wünschenswert gewesen, noch einen 3. Satz zu schaffen, was aber nicht mehr im zeitlichen Rahmen erfüllbar war.
Im schulischen Kontext muss natürlich eine altersgerechte Anpassung der Arbeitsfelder stattfinden.
Bei einer Umsetzung dieser Aufgabenform im schulischen Kontext ist jedoch unbedingt zu beachten, dass das Hauptlernziel nicht darin besteht, ausformulierte Arbeitsfelder in einer Komposition möglichst genau umzusetzen, sondern vielmehr einen beständigen Reflexionsprozess über das gestalterische Arbeiten, also ein Bewusstsein für die selbst komponierte Musik zu etablieren. Dies kann mithilfe der Videodokumentation besonders gut gelingen.
14. März 2021
Let Me Roll It
Hier für "Macca-Kritiker" ein vielleicht doch mal interessanter Vergleich:
MBB-Version 2004:
McCartney-Version 2018:
(Link: https://youtu.be/5wLElTpsUXU?t=915)
14. Februar 2021
MBB Cover "In my Place"
Diesen Coldplay-Titel hatten wir eingespielt während der Studio-Sessions 2005 bei Jürgen Hövelmann in Marburg.
Hier nun aktuell ge-mastered via SOUNDCLOUD:
16. Januar 2021
Modulare Klang-Synthese
Es geht mir heute und hier um modulare Analogsynthesizer-Technik: Da gibt es keine digitalen Signale, nicht einmal einen einzigen binären Wert, auf keinen Fall!
Vielleicht könnt ihr euch das gar nicht mehr vorstellen, aber das heißt Klangsynthese ohne jede digitale Technologie und ohne 01011000100111100
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